Da is’ das Ding!

 

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16. Okt. 2011

Ich sach mal so: Ich weiß noch weniger als sonst, wovon ich schreibe – aber ich tu’s trotzdem. Denn als mein heißgeliebter HSV heute in Freiburg spielte, mußte ich in Berlin arbeiten. Ich saß in einem recht leeren Großraum und schob Sonntagsdienst, 90elf auf dem einen Ohr. Das Spiel zu sehen war leider nicht drin.

Stattdessen schickte mir mein alter Stadion-Kumpel B. eine SMS aus dem Stadion – eigentlich meist ein schlechtes Omen. B. hatte damals schon, als wir noch Stehplatz-Schülertickets aus Papier kauften, und zu den Spielen in Lautern und Frankfurt mit dem Regionalexpress tingelten, eine verdammt schlechte Bilanz. Und die ist bis heute auch nicht wirklich besser geworden.
Ich sah mich aber, so im Büro sitzend, in einer denkbar schlechten Position, ein “Verlaß sofort das Stadion, sonst werden das nie drei Punkte!” zurückzusmsen.

So verpasste ich also das erste und einzige Spiel von Frank Arnesen als HSV-Trainer. Er war schon der dritte diese Saison – so viele wie der Gegner, Freiburg, in den letzten 20 JAHREN hatte. (Quelle: @OptaFranz). Wenn man das so liest, ist es schon heftig.

Ich saß also im Büro und habe gearbeitet und plötzlich – Son, einsnull! Den Torschrei schluckte ich runter.
Man erzählte mir noch, mein Mladen habe einen ziemlich großartigen Freistoß an die Latte gesemmeltund Drobny mehrfach überragend gehalten – aber all das blieb mir ja verwehrt. Ich mußte diesmal meine grauen Haare einzig aufgrund von Twitterkommentaren und dem 90elf-Kommentar bekommen.

Kurz nach Wiederanpfiff fiel der Ausgleich durch, man ahnt es, Cissé. Wie immer. (Das C in SC Freiburg… Das steht doch für Cissé, oder?)

Danach schien der HSV wie so oft um weitere Tore zu betteln. Das Arbeiten wurde schwerer, ich hätte so gerne das Spiel gesehen. Man fühlt sich ohne Bild irgendwie noch hilfloser.

Aber es half ja alles nix, ich mußte dringend telefonieren und legte dafür den Kopfhörer beiseite. Während des Telefonats schien es mir daraus lauter zu sein als vorher – aber daß das keine Einbildung war sah ich erst hinterher:
Doppelpass Töre und Ilicevic (Eingewechselt, erstes Spiel für den HSV) und schon bei dessen sechsten Ballkontakt – Bäm! Zwoeins.

Ich rief hektisch weitere Leute an, um den Sieg klar zu machen… Leider erfolglos. Im Gegenteil. Ich mußte auch noch einen Cissé-Elfmeter ohne Bild ertragen. FRAGT NICHT!!
Auch, wenn ich bei Elfmetern im Stadion oder TV gerne mal die Augen zumache…. Ich will wenigstens die Möglichkeit haben, hinzugucken.

Aber zum Glück war der Fußballgott heute Hamburger – Cissé semmelte vorbei.

Oder, wie @thetruemilhouse so schön schrieb:

Ich hatte mittlerweile Feierabend, konnte und wollte aber nicht vom Rechner weg. Ich blieb bis die ellenlange Nachspielzeit endlich vorbei und das Spiel abgepfiffen war.
AUS!WÄRTS!SIEG!

Nein, Ihr braucht jetzt gar nicht auf die lustige Idee zu kommen, ich würde in Zukunft IMMER arbeiten, wenn der HSV spielt.
Arnesen hat ja auch eine 100%-Erfolgsquote und bleibt nicht Trainer.

In diesem Sinne: Das nächste Spiel sehe ich auch wieder.
NUR DER HSV!

2 Kommentare »

  1. nedfuller schreibt:

    Puh.
    Das muß hart sein.

    Aber gewonnen. Ich bin ja zum Glück nicht abergläubig (Ntürlich muß das Trikot mit in den Urlaub, da haben wir ein Auswärtsspiel!) sonst würde ich sagen, …

    Welcher Chef läßt denn am HSV Spieltag arbeiten? Wie gemein!

    17. Okt. 2011 | #

  2. Kid schreibt:

    Keine Frage – beim nächsten Spiel musst du wieder arbeiten. Sei hart gegen dich selbst und gib alles! Fan sein ist kein Wunschkonzert und auch kein Ponyschlecken, habe ich gelernt. ;-) Ich habe übrigens das Spiel geguckt und die Daumen gedrückt, aber daran kann es nicht liegen, denn das tue ich (fast) immer: die Daumen drücken, wenn der HSV spielt. Die Ausnahme ist ja bekannt. :-) Gruß vom Kid

    17. Okt. 2011 | #

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