Da is’ das Ding!

 

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23. Okt. 2005

So der Titel eines berühmten Buchs. Das ich nicht gelesen habe. Macht aber nix. Ich bin jetzt quasi wirklich von der Venus. Zurück, nämlich. Jawoll.

Pleite hat gestern die 9. Venus unsicher gemacht – und weiß nun, daß alle Klischees über die Pornobranche und ihre Konsumenten mehr als nur wahr sind.

Ich war auf dem ganzen Gelände irgendwie so auffällig wie der bunte Hund. Nicht, weil ich aufreizend angezogen war. Nö. Ich hatte ausnahmsweise mal keinen tiefen Ausschnitt an. Und genau damit ragt man aus der breiten Masse extrem hervor.

Man kann schon froh sein, wenn die Mädels überhaupt einen Ausschnitt haben. Bei vielen wurde auf Stoff doch gänzlich verzichtet. Dafür tragen sie so viel Plastik obenrum, daß sie gefahrlos als Crash Test Dummy herhalten könnten. Airbag inklusive. Nein, liebe Männer. Hier spricht nicht der blanke Neid.

Ich bin auch nicht neidisch auf die Männer, die im Latexmantel über die Venus flanieren. ich persönlich trage eher selten Regenmantel. Wenn ich drüber nachdenke… Das letzte Mal muß vor vielen Jahren im Urlaub an der Nordsee gewesen sein.

Auch die Männer, die mit ihren Videokameras und Spiegelreflexkameras (Gibt es eigentlich auch zwischen Objektivlänge und bestem Stück einen ähnlichem Umrechenfaktor wie zwischen Größe des Autos und bestem Stück??) versuchten, jedes Fleckchen Haut für die Ewigkeit festzuhalten, konnten bei mir nur Kopfschütteln hervorrufen. Völlig abstrus fand ich aber die Menschen, die mit der Kamera Fotos von den LCD-Bildschirmen gemacht haben, auf denen grad in Großaufnahme Hardcore-Szenen gezeigt wurden. Es gibt schon arme Menschen. Die können sich zwar ne supertolle Digicam und die 24 Euro Eintritt leisten, aber haben nicht die Kohle, um den Film in der Videothek auszuleihen. Daher knipsen sie dann lieber ein paarmal den Bildschirm und basteln sich ein Daumenkino.

Und nein, liebe Männer. Ich habe die 24 Euro Eintritt nicht bezahlt. Ich war quasigeschäftlich da. Recherche.

Ansonsten die üblichen Kuriositäten: Männer in Netzstrümpfen (aber unrasierten Beinen. Naja. Jedem das seine…). Männer in Frauenkleidern. Ein etwa 70jähriges Pärchen in Netzhemd und Lederhosen. Ich habe schnell genug weggeschaut, um die Frage, ob sie gepierct waren, nicht beantworten zu können.

Doch außer nackter Haut gab es auf der Venus ein Männer-rundum-glücklich-Paket: Neben diversen Bierständen und all den hübschen Ladies wurden tapfer die Halbzeit- und Endstände der Bundesliga verkündet. Falls sich über all den Bällen in Lack und Leder noch ein Mann an das schwarzweiße Leder auf dem Rasen erinnern sollte. Sex, Bier & Fußball – Männerherz, was willst Du mehr?

Was mir dann aber doch gefiel:
Im Nebenraum gab es eine Bühne mit Live-Performances. Dort wurde tatsächlich der alte Dancefloor-Schinken “Help Me Doctor Dick” recycelt. Klar. Es paßte ja perfekt zum Thema.

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