Da is’ das Ding!

 

Dezember 2017
M D M D F S S
« Jan    
 123
45678910
11121314151617
18192021222324
25262728293031

RSS-Feeds

Pleite on Tour 2013/14

4.8. Jena (A, DFB)

17.8. Hoppelheim (H)

24.8. Berlin (A)

31.8. Braunschweig (H)

14.9. Dortmund (A)

21.9. Wer da? (H)

20.10. VfB (H)

2.11. Gladbach (H)

24.11. H96 (H)

29.11. Wolfsburg (A)

3.12. Köln (H, DFB)

26.1. Schalke (H)

8.2. Hertha (H)

12.2. FCB (H, DFB)

22.2. BVB (H)

8.3. Eintracht (H)

26.3. Freiburg (H)

4.4. Leverkusen (H)

12.4. H96 (A)

3.5. FCB (H)

10.5. Mainz (A)

15.5. Fürth (H)

18.5. Fürth (A)

Seiten



Blogroll

Suche

22. Jun. 2006

Mein erstes WM-Spiel liegt hinter mir, inzwischen haben sich die Emotionen ein wenig gelegt. Aber dennoch gibt es einiges darüber zu sagen.

Als ich zum Anpfiff MMS-Grüße aus dem Stadion verschickte und durchblicken ließ, daß ich ziemlich gerührt bin und Gänsehaut habe, kam Unverständnis zurück. Unverständnis, da ich doch so Anti-Nationalmannschaft, Anti-Klinsmann und Anti-Poldi-Schweini-Ballack-Klose-und-wie-sie-alle-heißen bin.

Ja, das bin ich auch weiterhin. Und dennoch war das Spiel ein einmaliges Erlebnis. Ich habe in letzter Zeit viele Spiele besucht, habe immer Gänsehaut, wenn mein HSV durch den Spielertunnel den Rasen der AOL-Arena betritt und wenn das gesamte Stadion “Hamburg, meine Perle” singt. Alles andere wäre eine glatte Lüge.

Trotzdem war es diesmal anders. Es war ein WM-Spiel. Mein erstes WM-Spiel. Das dann auch noch im eigenen Land und bei einem Spiel der eigenen Mannschaft (Auch dann, wenn man sie nicht mit unterstützt).

Ich kann mich noch gut daran erinnern, wie es war, als die WM 2006 nach Deutschland vergeben wurde. Ich war damals eine junge Jura-Studentin und träumte davon, eines Tages als Sportjournalistin zu arbeiten. Doch all das war so weit weg – auch die WM. Doch seit dem Moment, in dem die Tür des Übungsraums im Juristischen Seminar Heidelberg aufflog, ein Mitarbeiter des Seminars grinsend den Kopf hereinsteckte und nur sagte “Wir haben sie!!”, hatte ich dieses Ziel.

Ich wollte mein Jura-Studium beenden, einen Job als Journalistin finden und bei der WM 2006 nicht nur als Fan dabei zu sein, sondern auch, weil man von mir erwartet, daß ich darüber schreibe.

Und nun stand ich plötzlich wirklich da, im Berliner Olympia-Stadion, mit 72.000 Menschen. Alle sangen die deutsche Nationalhymne – und mir wurde bewußt, was ich in den letzten Jahren alles erreicht habe. Dinge, die ich mir Jahrelang zuvor gewünscht hatte. Und dann darf man auch mal Gänsehaut haben und geflasht sein, oder? ;-)

PS: Danke an alle, denen ich das hier verdanke. Danke für Rat, Tat, Arschtritte. Daß Ihr an mich geglaubt habt und es immernoch tut. Ohne Euch hätte ich niemals einen Teil meiner Träume verwirklichen können. Ihr wißt, wer Ihr seid!
Und welchen meiner Träume setzen wir alle zusammen als nächstes in die Tat um…?

10 Kommentare »

  1. André schreibt:

    Egoistisch sind wir aber gar nicht, was? :-)
    Solltest du nicht vielmehr jetzt den Leuten die dir geholfen haben, helfen ihre Träume zu verwirklichen? Von wegen “Geben und Nehmen” und so?! Oder gilt dieses Motto in Heidelberg/Berlin nicht?

    22. Jun. 2006 | #

  2. pleitegeiger schreibt:

    Ist ja nicht so, daß ich nicht auch Menschen habe, die mir nahestehen, die ich mit allem, was ich habe, unterstütze und an die ich glaube.

    Ich sag ja: Die Leute wissen schon, wer sie sind. Und auch, was sie umgekehrt an mir haben…

    22. Jun. 2006 | #

  3. Matze schreibt:

    Buch schreiben, Nicole, Buch schreiben!

    Matze

    22. Jun. 2006 | #

  4. Ilona schreibt:

    Menno, mein Kommentar von eben gerade wurde von Deinem System verschluckt. Bin jetzt beleidigt. Nur so viel: Klar kannste stolz auf Dich sein, das ist Dir erst beim Fußball aufgefallen? Was ist denn Dein nächster Traum? Ah, warte mal, ich glaub, ich weiß da was…

    22. Jun. 2006 | #

  5. pleitegeiger schreibt:

    @ Matze: Gute Idee. Wenn ich nur wüßte worüber…!

    @ Ilona: Dankeschön… Welchen Traum meinst Du? Die Liebesnacht mit Robbie? Oder eher die Meisterschaft für den HSV? In beiden Belangen komme ich nicht wirklich voran. Seufz. Genauso wie mein Arbeitsaufenthalt in Namibia schon lange auf Eis liegt…

    23. Jun. 2006 | #

  6. Ilona schreibt:

    Klar mein’ ich die Meisterschaft. Aber auch bei Robbie kann ich Dir leider nicht behilflich sein. Wenn ich könnte, würde ich das ja eher für mich organisieren *lol*, da wär ich egoistisch…

    23. Jun. 2006 | #

  7. pleitegeiger schreibt:

    Hm. Das mit Robbie versteh ich *g*
    Und was die Meisterschaft betrifft, können wir leider auch nix tun… Unsre paar Kröten (Und die Steuerrückzahlung) reichen wohl nicht, um van Nistelrooy zu kaufen… ;-)

    23. Jun. 2006 | #

  8. Ilona schreibt:

    Jaaah, leider! Den hätte ich gern. Aber den krallen sich die Bayern ja wohl. :-( Wen ich ja auch nicht schlecht finde, ist diesen Dirk Kuyt. Könnte man wenigstens mal drüber nachdenken. Ich schick Beiersdorfer mal ne Mail.

    23. Jun. 2006 | #

  9. André schreibt:

    Ich meld das bei unserer Praktikantin an, die scheinbar lieber hier als beim HSV arbeitet. Ich muss da nochmal meinen pädagogischen Charme wirken lassen glaub ich…. Aber ist der (Kuyt) nicht auch so teuer oder so? Matthias, wie lautet da noch der Beschluss aus drsf letztens?

    23. Jun. 2006 | #

  10. Matthias schreibt:

    Boah. Solche schweren Fragen, knietief in den Kommentaren versteckt. Beinah überlesen ;)

    Ähm, der Kuyt, ja, hm, öh … ich glaube, der war nicht so teuer. Ist meines Wissens aber mehr so’n zum Flügelspieler konvertierter Mittelstürmer, insofern … der Boulevard spekuliert ja wieder mal in Richtung Vittek, aber mal ernsthaft: So blöd kann Nürnberg nicht sein, den gehen zu lassen, oder? (Lies: Och nöh, lass ma, den will ich nicht.)

    24. Jun. 2006 | #

Kommentar schreiben

RSS-Feed für diese Kommentare. | TrackBack URI

Letzte Kommentare

Letzte Artikel

Archiv

Kategorien

Wunschzettel