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12. Nov. 2008

Als ich heute aus dem Verlag kam, zog ein Martinszug an mir vorbei. Wir wissen alle, wie ich zu kleinen Kindern stehe – aber ehrlich, ich habe drüber nachgedacht, mich dem Zug anzuschließen. So’n bißchen “Laterne, Laterne” singen krieg ich hin – und vor lauter Peinlichkeit hätte mein Kopf mit den Laternen um die Wette geleuchtet.

Grund des Ganzen ist eine Erinnerung aus meiner Kindheit: Am Ende des Umzugs bekommt man ein Martinsmännchen. Das ist so sicher, wie am Ende des Regenbogens ein Eimer Gold wartet. Nur, daß das Ende des Martinsumzugs einfacher zu finden ist.

Letzte Woche bekam ich plötzlich diesen Kindheitsflash, verbunden mit dem Verlangen nach einem Weckmann. Am besten mit Pfeife.
Doch sehr schnell mußte ich feststellen: ich lebe hier in der Diaspora. In Berlin gibt es nicht nur keine Weckmänner… die hier geborene und aufgewachsene Kollegin wußte nicht einmal, was das ist!

Auch bei Twitter taten sich Abgründe auf – der Herr Germanpsycho aus Hamburg wußte auch nicht, was ein Weckmann ist. Hamburgern verzeih ich das aber, die haben nicht nur den tollsten Fußballverein der Welt, sondern auch Franzbrötchen.

Ich hatte die Weckmänner und meine Gelüste grade vergessen… da kam mir heute dieser blöde Sankt-Martins-Tag in die Quere. Und plötzlich twitterten alle von Weckmännern!

Daniela hat welche gebacken, der Herr Blogwinkel erzählte mir (wenigstens hatte er dabei ein schlechtes Gewissen!!) sogar von (s)einer ganzen Armee an Weckmännern.

Und ich? Habe immer noch keinen.

Ich glaube, ich werde mir einfach welche backen. Vielleicht backe ich mir aber auch gleich nen echten Kerl, so nen richtig geilen, mit Sixpack.

Weckmänner nennt man übrigens auch Stutenkerl. Wenn ich da reinbeiße… bin ich dann eigentlich stutenbissig?

11 Kommentare »

  1. DonParrot schreibt:

    Ägypten?

    12. Nov. 2008 | #

  2. pleitegeiger schreibt:

    Ähm. Wie meinen?

    12. Nov. 2008 | #

  3. noidea schreibt:

    Ich oute mich auch mal. Hab auch noch nie was vom Weckmann gehört. Dachte zuerst du hättest dich verschrieben und meinst den Beckmann… aber das machte ja irgendwie keinen Sinn… von wegen Verlangen und so.

    12. Nov. 2008 | #

  4. DonParrot schreibt:

    Daran, liebe Frau Pleitegeiger, lässt sich leider mal wieder feststellen, dass ich doch deutlich älter bin als sie. aus meiner Generation häte jeder sofort gewusst, was gemeint war.

    Eine Otto-Paradie auf die Wim-Thoelke-Show ‘Der Große Preis’ – das war ‘ne Quiz-Show. Und in der Otto-Version stellte halt ein Kandidat, der aber überhaupt keine Ahnung hatte, obwohl er so tolle Fragen gestellt bekam wie: Wer wurde im Rembrandt-Haus geboren?. *lol* Woraufhin der Typ – in etwa – antwortete: “Walter? Äh – den Vornamen weiß ich nicht.”

    Und auf eine ganz besonders bekloppte Frage – die ich leider vergessen habe – antwortete er halt: “Ägypten?”

    Seitdem gilt diese Frage bei uns als Synonym für völlige Ahnungslosigkeit.

    Deshalb.

    12. Nov. 2008 | #

  5. pleitegeiger schreibt:

    @noidea: Nein, Beckmann würde ich dann eher nicht anknabbern wollen…

    @DonParrot: Aaaaah. Danke für die Aufklärung! Hui, nein, das war wirklich vor meiner Zeit :-)

    Also nochmal zur Erklärung:
    Weckmänner/Stutenkerle/Martinsmännchen sind Männchen aus Hefeteig, die es in manchen Regionen Deutschlands zu St. Martin (in anderen offenbar zu Nikolaus) gibt. Der Weckmann, den ich kenne, hat eine eingebackene Pfeife (die eigentlich den Bischofsstab symbolisiert, mit der man aber sogar rauchen kann…).
    Und sie haben immer Augen und Knöpfe aus Rosinen. Und sind ziemlich leckere Kerlchen.

    Fotos gibts bei Wikipedia

    12. Nov. 2008 | #

  6. Curi0us schreibt:

    Ok, und WANN ist St. Martin und was soll das? Also der Tag? Hab ich noch nie mitbekommen. Irgendnen Karnevalskrempel? Hier gibt’s das nicht.

    12. Nov. 2008 | #

  7. pleitegeiger schreibt:

    Ohgottogott. Hamburg ist auch Diaspora?! Martini ist am 11. November. Auch bei Euch :-D
    Der heilige Sankt Martin? Der seinen Mantel mit dem Schwert in der Mtte durchhieb und mit einem Bettler teilte? Nein? Martinsgans? Auch nicht?
    Martinsumzüge gibts bei Euch definitiv, da war grad einer, einmal ums Volksparkstadion…

    12. Nov. 2008 | #

  8. Curi0us schreibt:

    Wir nennen es Laternelaufen glaub ich. Das passiert aber gefühlt den ganzen November immer wieder..

    Und äh.. Super, dann hat der Bettler nen fetzen vom Mantel.. Wozu? Geschirr abtrocknen? Katholiken halt.. *fg*

    Ach und: Martini ist.. naja, Wodka > Martini.. gibt es auch St. Wodka? (boah, okay, der ist flach!)

    12. Nov. 2008 | #

  9. pleitegeiger schreibt:

    Ihr nennt das, wie wir auch, Laternenumzug. Und das ist nicht zwingend am 11.11., aber da is halt Martinstag. Man “darf” das aber auch davor oder danach machen… ;-) Weihnachtsplätzchen ißt man ja auch nicht nur an Heiligabend.

    Früher hatte man ja keinen Mantel, so mit Knöpfen und zwei Ärmeln, Du Held. Früher war das so ein Cape. So… wie Superman. Und das in der Hälfte gibt immer noch ne Decke.

    Und der Witz war so flach, den konnte man unter jeder Tür durchschieben…

    12. Nov. 2008 | #

  10. nedfuller schreibt:

    Grosses Kino hier!
    Weiter so!

    13. Nov. 2008 | #

  11. pleitegeiger schreibt:

    Danke, ich geb mir Mühe ;-)

    13. Nov. 2008 | #

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