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18. Sep. 2011

Wir sind nicht im Abstiegskampf.
Dennis Aogo nach dem 3:4 gegen Köln.

Wir müssen uns von der Tabelle lösen.
Michael Oenning nach dem 3:4 gegen Köln.

Zweite Liga? Darüber sprechen wir nicht. (..) Mit der Qualität, die wir haben, können wir meiner Meinung nach nicht absteigen.
Per Skjelbred vor der 0:1-Niederlage gegen Gladbach

Wir müssen nicht gewinnen.
Frank Arnesen vor der 0:1-Niederlage gegen Gladbach.

Meine Fresse.
Wenn ich das so gesammelt lese, dann hoffe ich nur eins: Daß unsere Bundesliga-Zugehörigkeitsuhr einen Wecker hat. Einen verdammt lauten, am besten.

Wir schreiben den 6. Spieltag, es sind noch 84 Punkte zu holen, alles keine Frage.
Aber das, was der HSV da seit Wochen von sich gibt, das klingt in meinen Ohren leider nach Verdrängung. Nach Realitätsverlust.

Ich weiß es nicht, vielleicht hat irgendwer ja die aktuelle Tabelle ausgedruckt und falschrum in die Kabine gehängt – das würde zumindest erklären, warum sich alle so äußern.

Ich will ja keine panischen Angsthasen, aber ich will Kampfgeist. Ich will Spieler, Trainer und Funktionäre, die erkennen, daß die Lage ernst ist.

Ich will keine Schönrednerei mehr. Kein “Wir haben zwar verloren, aber….” – ich kann das alles nicht mehr hören.

Und daher gehe ich fast so weit zu sagen: Gut, daß wir gegen Gladbach verloren haben. Denn sonst hätten sich doch nur wieder alle auf die Schultern geklopft und gesagt “Siehste, sag ich doch! Braucht doch bloß Zeit!”

Ich glaube inzwischen nicht mehr, daß es NUR Zeit braucht. Ich weiß nicht, was es außer Zeit noch braucht. Ganz ehrlich, hätte ich ein Patentrezept, wie der HSV da unten rauskommt, dann wäre ich vermutlich Fußballtrainer und säße jetzt nicht hier am Rechner.

Und mit diesem Nichtwissen bin ich offenbar nicht alleine.

Für uns Spieler ist es schwer, weil wir nicht so recht wissen, was wir verändern sollen.
Marcell Jansen nach der Niederlage gegen Gladbach

Bei uns ist es zappenduster, es kann nicht mehr schlimmer kommen. Jetzt hilft nur noch eine Serie, um da unten herauszukommen.
Heiko Westermann nach der Gladbach-Niederlage

Ich lasse das jetzt einfach mal so stehen – möge sich jeder selbst überlegen, wie das auf ihn wirkt.
Ich hoffe, es findet bald jemand den Lichtschalter.

Das Spiel kann sich wohl niemand wirklich schönreden. Die Aufstellung (Jaro rechts außen) habe ich nicht verstanden. So gern ich Jaro mag – Tempo nach vorne machen ist dann doch nicht so ganz seins. Das weiß ich, das wisst Ihr – wieso weiß das der Trainer nicht?

Ja, es hätte meiner Meinung nach Elfmeter für den HSV geben müssen, als Tesches Kopfball mit der Hand abgewehrt wurde.
Aber – hätte das was geändert? Müssen wir wirklich auf Elfmeter hoffen, um mal wieder ein Tor zu schießen?

Ich will nicht jammern, daß uns eine Hand die einzige (?) ernst zu nehmende Torchance versaut hat. Es hätte einfach mehr Torchancen geben müssen, verdammt nochmal.

Auch daß das Gegentor wieder nach einem Standard fällt, gibt mir zu denken. Trainiert man sowas nicht? Ihr müsst mir diese Fragen verzeihen, ich bin ne Frau, ich kann Nägel lackieren, aber keine Fußballmannschaft trainieren. (Wobei, wer weiß, wie ich mit links die Nägel der rechten Hand lackiere, der traut mir Meistertitel zu. Mit dem HSV. Aber das ist eine andere Geschichte…)

Nach dem Gegentor zerfiel unsre Defensive dann wieder komplett und verwandelte sich augenblicklich in einen Hühnerhaufen. Da ging dann gar nichts mehr und wir müssen fast froh sein, daß es beim Einsnull blieb.

Falls ich etwas positives nennen müsste, dann Töre. Er gefiel mir nach seiner Einwechslung recht gut, da ging für etwa 3 Sekunden mal was nach vorne.

Überhaupt, Wechsel – der Trainer scheint hier mitzulesen. Gewechselt wurde, man lese und staune, schon in der 56. Minute. Da stand es sogar noch Nullnull und es kamen gleich zwei Neue.
Son stand dann leider beim Gladbacher Treffer daneben und guckte zu – genau wie Rajkovic. Aber hey, kann ja nix schaden, wenn die ab und an mal sehen, wie das geht, mit dem Tore schießen. Sie machen es selbst ja so selten.

Ich meine, es ist ja wirklich nett, daß der HSV den ersten Heimsieg erst einfahren will, wenn ich wieder dabei bin – ich fiel gegen Gladbach nämlich leider erneut aus, ich hatte Sonntagsdienst und wollte mir den Streß, nur Samstag zu fahren, nicht geben.
Dann muß es ja jetzt definitiv gegen Schalke klappen – da bin ich nämlich wieder am Start.

Damit wir dann aber schon ein paar Punkte auf dem Konto haben (Ich kann den elendigen “Was ist der Unterschied zwischen einem Umlaut und dem HSV”-Kalauer nicht mehr lesen), habe ich reagiert:
Ich habe sofort nach dem Schlußpfiff eine Mail an die Hamburger Bäckervereinigung geschrieben. Sie wird kommende Woche mit allen verfügbaren Nudelhölzern zum Training erscheinen. Wenn die Rothosen demnächst grün und blau sind, wisst Ihr Bescheid.

Freitag geht’s dann zu Brüno nach Stuttgart. Laut Arnesens Aussage nach Schlußpfiff wird Oenning auch da auf der Bank sitzen. Er hat allerdings nicht gesagt, auf welcher – es könnte auch eine Parkbank oder eine Bank im Wartezimmer des Arbeitsamts sein.

Immerhin: Die Null stand schon mal. Allerdings auf der falschen Seite der Anzeigentafel.
Nach Zwonull und Einsnull müsste dann jetzt in Stuttgart ja wenigstens mal wieder ein Pünktchen drin sein.

In diesem Sinne:
Glaube, Liebe, Hoffnung.
NUR DER HSV.

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