Da is’ das Ding!

 

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7. Dez. 2009

Es gibt ja so Gegner, die sind einem egal. Und solche, die man hasst. Aus der Tradition heraus. Und dann gibt es noch Hoffenheim. Da ist das mit der Tradition etwas schwieriger, für Hass sind sie dann doch nicht wichtig genug… aber auf den Zeiger gehen sie einem schon gewaltig.

Vor allem, weil dort immer wieder gejammert wird. Und zwar teilweise auf sehr absurdem Niveau. So gab TSG-Trainer Rangnick bei Sky zu Protokoll, es müsse “lebenslange Stadionverbote bis hin zu Punktabzug für die Vereine” geben, wenn Hopp verunglimpft oder beleidigt wird.
Äh ja. Wenn dem so wäre, hätte es das fairerweise auch geben müssen, wenn Uli Hoeneß beleidigt wird. Und, Freunde, seien wir ehrlich – dann wären die Fußballstadion deutschlandweit leer. Der, der dann noch ins Stadion dürfe, möge den ersten Stein… äh, Kommentar schreiben. Ich jedenfalls nicht.

Aber zurück zum Spiel, sonst schrammen wir hier noch haarscharf an einer Abmahnung vorbei. Oder, noch schlimmer, an einem Stadionverbot.

Aus Hoffenheim wurde in Hamburg also Hoffengast – nur die Gästefans waren auf dem langen Weg aus dem Kraichgau nach Hamburg wohl abhanden gekommen. Ich weiß nicht, ob man die irgendwo an einer Autobahnraststätte bei der Pinkelpause vergessen hatte – oder ob wirklich nur diese 3 1/2 Hanseln (wie viele waren das? 100? 200?) die Reise in die schönste Stadt der Welt gewagt haben. Da hat der HSV ja mehr Fans im Gepäck, wenn es zu Dnjepr Dnjepropetrowsk (ohne nachschlagen!!) geht.

Zum Spielbeginn dann die große Überraschung: Keine Choreo auf der Nord wie letzte Saison (“Uns trennen mehr als 12 Jahre!”), keine Anti-Gesänge außer zweimal kurz “Scheiß Hoffenheim”, keine Transparente während des Spiels in 22 C wie letzte Saison. Feels fast ein bißchen like Maulkorb.

Das Spiel – nun ja. Auch, wenn Petric wieder halbwegs fit ist, läuft leider noch weit nicht alles rund. Wie auch. Der HSV spielt nach wie vor mit einer B-Elf. Und im Vergleich zum Spiel am Mittwoch gegen Wien waren leider einige nicht auf Betriebstemperatur. Bzw., das muß man auch mal zugeben, der Gegner war einfach besser.

Lacher des Spiels: Als Hoffenheims Co-Trainer zu den Ersatzspielern vor die Nord rannte, um Ibisevic zur Einwechslung zu holen – der aber nicht da war. Pinkelpause. Zum Glück kann er keine Tore pinkeln.

Gegen Ende lief beim HSV gar nichts mehr, vor allem Demel nicht. Stand er hinten in der Abwehr, lief über die komplette Seite nichts, weil er nicht vom Fleck kam – war er in der gegnerischen Hälfte, war hinten nicht nur Polen, sondern auch die Abwehr offen. Aber wenn man kaum jemandem zum Auswechseln hat, kann man da auch nicht viel machen.

Machen wir uns nichts vor: Wieder kein Sieg in der Bundesliga ist doof. Noch zwei Ligaspiele, dann endlich Winterpause. Nach der Winterpause sollte das Lazarett leer und die Ausgangsposition besser sein.

Bis dahin ist es schon ein echter Anfang, hinten dicht zu machen – vorne hilft dann der liebe Gott. Oder Petric.

Sonst war nicht viel. Außer einer kleinen Capoeira-Einlage von Tesche:


Mit freundlicher Genehmigung von Stefan Groenveld

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