Da is’ das Ding!

 

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11. Feb. 2007

Auch dieses Mal… *kicher*

11. Feb. 2007

Ich liebe ja das Schlußlicht im Tagesschau-Feed. Da wird man immer auf herrlich sinnentleerte Webseiten aufmerksam gemacht. Heute: Die Seite für den weiblichen Hertha-Fan…

Ja, genau. Die Berlinerin, die sich für die Hertha interessiert, hat jetzt eine eigene Webseite. Diese Seite ist allerdings ein wandelndes Klischee…

Oben rechts, als Blickfang: Ein halbnackter Fußballer. Klar, sowas wollen Frauen ja, daher gehen sie ja auch ins Stadion. Weil die Jungs da so stramme Waden haben. Und natürlich wegen dem Trikot-Tausch.

Etwas tiefer ein gezeichnetes Mädel mit großen Kulleraugen, Hertha-Trikot und Schleifchen am Ausschnitt. Der Hintergrund der Seite ist hellblau und hat selbstverständlich weiße Blüten. Meine Fresse…

Die Seite ist natürlichlich “von Frauen für Frauen” – auch, wenn im Impressum mit einer Ausnahme nur Männer stehen. Macht ja nix.

Das Voting beschäftigt sich selbstredend damit, wer der attraktivste Hertha-Spieler ist. Um dem Faß den Boden auszuschlagen, gibt es eine Rubrik “Beauty”. Ich zitiere: Was zieh ich an, wenn ich ins Olympiastadion gehe? Wie schminke ich mich bei Hertha-Spielen? Was ist der angesagte Style in Blau-Weiß?

Alter Schwede. Weiber, die sich solche Fragen stellen, sind genau das, was ich im Stadion hasse. Das sind die, die vom Blasen mehr Ahnung haben als vom Tuten, und vom Fußball sowieso keine. Aber schön den Lidschatten passend zum Trikot. Nee, is klar.

Konsequenterweise gibt es auf der ganzen Seite wirklich keine Tabelle und keine Spieltagsübersicht. Wieso auch. Beim Fußball ist schließlich nur wichtig, daß die Haare sitzen und die Kapitänsbinde zum Nagellack paßt.

Wer Hertha-News will, wird zur Hauptseite der Hertha verwiesen – für sowas nebensächliches wie Fußball ist auf der Herthaweiberseite kein Platz.

Ach so, klar.
Eins fehlt natürlich noch. Logisch, daß man auf einer Frauenseite die lustige Rubrik “Regel des Monats” braucht. Mich wundert es ja, daß die nicht zu allem Überfluß auch noch von o.b. oder Always Ultra präsentiert wird.

Diesen Monat erklärt Hamsterbacke Vera Int-Veen Abseits. Und, liebe Leser, Ihr müßt nun stark sein… Dafür vergleicht sie Fußball tatsächlich mit dem Schuhe kaufen. Klar, davon verstehen Frauen wenigstens was.

So. Ich muß jetzt weg, meine Geschlechtsumwandlung beantragen. Bei solchen Webseiten mag ich wirklich nicht länger Frau sein…

10. Feb. 2007

Ich möchte mal eben anmerken, daß ICH schuld bin am 3:0 des HSV gegen Dortmund.

Und das kam so:
Ich hab die letzten Monate ja immer fleißig in der Blogger-Tippliga mitgespielt. Zwar nicht sonderlich erfolgreich, den ersten Tag eines Spieltages hab ich auch gern mal verschusselt… aber ich hab Woche für Woche einen Sieg für den HSV getippt. Kein Unentschieden, keine Niederlage, nein: Einen Sieg.
Egal welcher Gegner, egal, wie tief wir im Sumpf steckten.

Gestern abend hab ich mich bewußt gegen das Tippspiel entschieden. Und was passiert? Hmpf.

Hab ich jetzt etwa auch Schuld an Dolls Entlassung?? Argh!!!

10. Feb. 2007

Hmmm. Gerade spielt der HSV zu Hause gegen Angstgegner Dortmund. Heimpremiere von Stevens. Neue Besen kehren gut, und so – es steht 20 Minuten vor Schluß tatsächlich 2:0. Für Hamburg.

Das einsnull war van der Vaart, Foulelfmeter in der 11. Das hab ich gerade zur Halbzeit in den Potsdamer Platz Arkaden gesehen. Wer das zwonull gemacht hat, weiß ich (bisher) nicht. Ist mir grad irgendwie auch wurscht. Den Gedanken, daß Dortmund ja eh noch Tore schießt, verbiete ich mir immerhin.

Aber… ich bin gerade ein wenig emotionslos, muß ich feststellen. Nicht, weil der HSV unten drin steht, sondern wohl eher, weil der HSV ohne Doll unten drin steht.

Vor rund 10 Tagen, beim Spiel gegen Cottbus, habe ich hier am Radio gezittert. Ich wußte, es geht um Dolls Kopf. Sonnabend bei der Hertha hab ich mir noch wütend die Seele aus dem Hals geschrieen. Wohl, weil ich dachte, man müsse Doll rächen.

Tja. Was soll ich sagen? Klar hab ich noch die Raute im Herzen. Das wird sich auch nie ändern. Natürlich will ich nicht, daß der HSV absteigt. Aber irgendwie ging mit Doll wirklich ein Teil vom HSV. Und von meiner Liebe zu den Rautenkickern.

Daher war ich gerade, während der HSV sich noch einmal aufbäumt, und sich anschickt, den ersten der mindestens acht aus den 14 Spielen benötigten Siegen zu holen, auf der Berlinale.

Der Plan war, daß ich in die Pressevorführung des Films “Lagerfeld Confidential” anschaue. Aber ich habe mich, wie so oft, mal wieder verlaufen. Also nicht so wirklich, soooo riesig ist das Cinemaxx auch wieder nicht. Aber ich habs schlicht verschusselt.

Ich war davon überzeugt, daß der Film in Kinosaal 6 gezeigt wird. Mit mir warteten da dann auch ein paar andere Leute… und als wir dann rein durften, war es drin stockfinster und proppevoll. Da dämmerte mir, daß ich wohl falsch bin.

Egal. Statt Lagerfeld habe ich mir dann also diverse Kurzfilme angeschaut, war auch ganz interessant.

Danach bin ich dann noch kurz ins Hyatt, zur Pressekonferenz mit Karl Lagerfeld. Live sehen wollte ich den dann doch.

Das war dann auch äußerst lustig. Lagerfeld antworte nämlich abwechselnd auf Deutsch und Französisch, wobei er Französisch deutlich schneller spricht.

Da er es nach eigener Aussage lustig findet, per Mann im Ohr die Übersetzungen mitzuhören (und wohl so die Übersetzer zu kontrollieren), ließ er irgendwann auch wenn er redete den Mann im Ohr.

Das war allerdings irgendwie fatal, weil Lagerfeld dann Deutsch sprach, das, was er sagte, auf Französisch aufs Ohr bekam, dann schnell auf Französisch antwortete, und sich so quasi mit sich selbst unterhielt. Er schien vergessen zu haben, daß das, was er gerade hörte, seine eigenen Worte sind – und keine Fragen des Interviewers. Irgendwie bizarr.

Achja, hier isser. Das Foto hat ne miese Qualität, man darf im Ballsaal während der Pressekonferenz nicht fotografieren. Hab ich aber trotzdem. Mit dem Handy, von gaaaaanz weit weg.

So. Noch 10 Minuten in Hamburg. Ich höre dann da mal zu, sonst verliere ich meine Glaubwürdigkeit als Fußball-Bloggerin…

8. Feb. 2007

..der Herr Olic.

Insofern isser mir ja schonmal seeeehr sympathisch und wir ham was gemeinsam. Und außerdem… Wir brauchen keine schönen, fotogenen Stürmer – wir brauchen welche, die endlich mal öfter treffen, als der Torwart hinter sich greift.

Foto: hsv.de

6. Feb. 2007

Der HSV schießt ja bekanntermaßen kaum Tore. Zu Hause schon gar nicht.

Bisher hatte ich immer die Stürmergraupen im Verdacht. Die tragen nicht umsonst Namen wie Sa-NoGo (Wem hab ich eigentlich diesen Kalauer geklaut? Vermißtenmeldungen bitte in die Kommentare!) und Chancentod.

Doch jetzt ist klar: Alles falsch. Es sind nicht die Stürmer – es sind die Tore. Die sind zu klein. Na so kann das ja nix werden!!

In Zukunft soll laut Stevens mit Eishockeytoren trainiert werden. Als neuer Torwart wurde in einer geheimen Nacht- und Nebel-Aktion Icke Häßler verpflichtet.

Na dann. Klassenerhalt, wir kommen!

5. Feb. 2007

*muahaha* Wie geil ist das denn? Die Bayern ham echt nicht mehr alle Latten am Zaun. Da verlieren sie einmal mit dem neuen Coach… und schon strecken sie ihre Fühler nach potentiellen Nachfolgern aus.

Ganz vorne mit dabei sind Mourinho und Houllier.

Oh, da fällt mir auf… Herr Hoffmann, wir ham auch mit nem neuen Trainer das erste Spiel verloren. Wie wärs mit nem Nachfolger?

Ich hätte da schon den perfekten Kandidaten… :-)

4. Feb. 2007

So weit ist es schon, daß sogenannte HSV-Fans die Mannschaft an der AOL-Arena abfangen und bedrohen. Ganz schön derbe. Als wären die nicht eh schon eingeschüchtert genug.

Andererseits… Hey, bei Heynckes hat das doch auch gewirkt… Vielleicht werden wir ja so den ollen Huub ganz schnell wieder los? *hust*

Hier ein Bild aus dem ersten Training heute. Ich wünschte, die hätten Doll nur einmal so angebetet.

Bemerkenswert ist es auch, daß die Presse scheinbar auf Seiten von Stevens steht. “So leidet der neue HSV-Trainer” wird da getitelt.

Kinder, der Trainer hat seine erste Niederlage eingesteckt… fragt doch mal lieber, wie sehr die Fans leiden? Die Mannschaft? Und wie sehr Doll gelitten hat und schätzungsweise immernoch leidet? Aber das ist ja nicht der erste Trainerwechsel, der von der Presse mit initiiert wurde.

Sehr lachen mußte ich übrigens darüber:

17.22 Uhr: Das tragische 1:2 in letzter Sekunde durch Mineiro. Stevens bricht auf der Bank zusammen, notiert die Niederlage.

Achje, der Arme. Zusammengebrochen isser. Tjaja. Das passiert. In der Kurve wars auch nicht anders. Mit einem Unterschied: Wir konnten uns die Niederlage auch so merken… wir müssen uns das nicht aufschreiben.

4. Feb. 2007

Herthas Maskottchen is ne ziemliche Gurke. Zum einen hat Herthinho eine frappiernde Ähnlichkeit mit Problembär Bumsi.

Zum anderen fährt das Scheißvieh die ganze Zeit mit so einem Roller-Verschnitt über die Tartanbahn. Ich meine… Gehts eigentlich noch?? Unser Maskottchen ist immer zu Fuß unterwegs. Und das ist ein Dinosaurier, die sind ja bekanntlich zig Millionen Jahre alt… und immer noch gut zu Fuß!!

3. Feb. 2007

Doll ist weg, weil er immer Unentschieden spielte. Stevens ist da und… Yaaay! Verliert. Irgendwie ist das ne Entwicklung in die falsche Richtung, oder??

Meine Fresse. Das da grade im Berliner Olympiastadion war echt… ohne Worte. Zigtausend mitgereiste Fans, fast non-stop wurde gesungen, geklatscht und getanzt. Es gab sogar eine Choreo – im Block lagen selbstgebastelte Plastikfahnen aus. Leider zu viele… Man kam sich beim Fahnenschwenken ständig in die Quere – und der Idiot hinter mir hat mir seine laufend auf den Kopf gehauen. Vollpfosten.

In der zweiten Halbzeit stand dann plötzlich ein Typ neben mir, der war völlig hinüber. Das kann nicht nur Alk gewesen sein, da waren schon synthetische Drogen mit im Spiel. Er trug ein Kompany-Trikot und stand im HSV-Block. Die Wechselgesänge, die man von der Nord kennt, kannte er wohl nicht – er gröhlte nämlich immer. Zwischendurch tanzte er zu Techno, den wohl nur er hörte… und plötzlich begann er, laut “Deutschlaaaand” zu kreischen. Da wunderte es mich dann auch nicht, daß er Herthas Siegtor begeistert feierte.

Die Stimmung während des Spiels war wirklich gut, ich hab sogar ein neues Lied gelernt. Es gab kurzzeitig Doll-Sprechchöre… und mit Klingbeils Einwechslung machte die Frage die Runde “Wollen die wieder nicht gewinnen?”
Ich hab gesungen, geklatscht und gepöbelt – zur Halbzeit hatte ich davon schon Halsschmerzen. So muß das sein… ich glaube, ich hab nie so aggressiv angefeuert wie heute. Gut, gebracht hat’s auch nix.

Das Spiel war ja fast schon klassisch. Wie aus dem Doll’schen Lehrbuch. Die Aufstellung war nahezu unverändert, van der Vaart kam zurück, aber den hätte Dolli ja auch aufgestellt. Berisha wurde mal wieder (zu) spät eingewechselt… und der unfähige Sanogo spielte über die komplette Distanz. Also alles wie früher – nur leider ohne Doll.

Die erste Halbzeit war ganz okay, man führte mal wieder 1:0, Rost hielt sogar nen Foulelfmeter… Und dann kam die Halbzeit. Danach war auch alles wie immer. Die Spieler hatten Angst vor ihrem eigenen Schatten, irgendwann kam der totale Einbruch – und dann das Ausgleichstor. Daß dann in der letzten Sekunde der Nachspielzeit das Siegtor für die Hertha fiel, das war natürlich bitter.

Nach dem Spiel passierte bezeichnendes: Die Mannschaft kam nicht in die Kurve. Ich würde mal behaupten, Doll hätte sie notfalls dort hingeprügelt. das geht einfach nicht – so viel Unterstützung nicht zu honorieren. Ich bin früher oft auswärts gefahren, hab fast nur Niederlagen erlebt. Aber bedankt hat sich die Mannschaft immer dennoch.

Zwei Drittel des Fanblocks blieben lange nach dem Abpfiff im Block, saßen regungslos rum, trösteten sich, skandierten “Vorstand raus!” und “Wir ham die Schnauze voll”.

Klar, man kann sich das jetzt alles schön reden. Immerhin war das diesjährige Ergebnis nur die Hälfte dessen von letzter Saison. Ja, klar, Hertha ist für uns immer ein schweres Pflaster, das geht fast immer schief. Klar, der neue Trainer konnte noch nicht viel ausrichten.

ABER: Fakt ist einfach, daß das Eis dünn wird. Wir haben letztes Jahr in Berlin die direkte Champions League-Qualifikation verspielt, was uns letztlich in den Strudel des Abgrunds riß. Dieses Jahr können uns Spiele wie dieses die Erstklassigkeit kosten.

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